Im Rahmen des Raumordnungsverfahrens erhebt die NLH Einspruch gegen die Planungen zur B26n

15.04.2011 (Kommentare: 0)

An die

Regierung von Unterfranken
Sachgebiet 24
Raumordnung, Landes und Regionalplanung
Zimmer H290
Petersplatz 9
97070 Würzburg

 

Himmelstadt, 15.04.2011

 

Einspruch gegen das Bauvorhaben B26n im Rahmen des laufenden Raumordnungsverfahrens


Sehr geehrte Damen und Herren
wir, die Neue Liste Himmelstadt, tätig auf kommunaler Ebene in der Gemeinde Himmelstadt, haben größte Bedenken gegenüber dem Bau der zweibahnig-vierstreifig geplanten Trasse, genannt B26n.

Einen äußert bedenklichen Aspekt, den wir für unsere Gemeinde sehen, ist durch die ortsnahe Querung des Maines südlich von Himmelstadt gegeben. Nach den vorliegenden Unterlagen ist nach der Mainquerung zwischen Laudenbach und Himmelstadt westlich des Mains ein tiefer Einschnitt in die bestehende Geländeform notwendig, um den Anstieg auf die fränkische Platte, wie heute beim Straßenbau üblich, ohne zu starke Steigung auszuführen.
Himmelstadt hat eine eigene Wasserversorgung, bei der bis dato nicht detailliert geklärt ist aus welchem Bereich der Zulauf der Quelle kommt.
Es ist daher zu befürchten, dass mit dem Bau der B26n und dem damit notwendigen tiefen Geländeeinschnitt nördlich von Himmelstadt die Wasserversorgung für die Gemeinde Himmelstadt beeinträchtigt wird. Dies kann bereits während der Bauphase zur Verschmutzung des Quellwassers bis hin zum Versiegen der Quelle führen.
Die Neue Liste Himmelstadt hält sich offen, weitere Stellungnahmen einzureichen und im Laufe des Verfahrens ggf. neue Erkenntnisse oder Gutachten einzubringen. Wir beantragen außerdem Erörterung und Beantwortung unserer Stellungnahme im Raumordnungsverfahren.
Zur Eröffnung des Raumordnungsverfahrens für die geplante B 26n beantragen wir, die Planung der B26n einzustellen.


Mit freundlichen Grüßen
gez. Klaus Pröstler
1. Vorsitzender Neue Liste Himmelstadt

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